Umweltschutz in Schweden
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ökologisch-aktiver Reiseführer für Nord-Ostsmåland www.ostsmaland.org |
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Umweltschutz mal andersAuch vor Schweden haben die großen Umweltprobleme nicht halt gemacht: Viele Seen müssen dank des sauren Regens aus dem Ostblock regelmässig gekalkt werden. Tschernobyl traf Schweden sehr hart, und um die Belastungen der Ostsee wird ein harter Kampf geführt. An einigen Stellen (vor allem zwischen Stockholm und Helsinki) kommt es zu Algenblüten, die einem dem Badespaß verderben. Auch mit den grossen, menschenleeren Urwäldern (Taiga) in Nordschweden wird nicht gerade zimperlich umgegangen. Andererseits leben die Schweden viel mehr im Einklang mit der Natur. Die Bewahrung der Natur ist tief in der schwedischen Volksseele verankert. Die Industrie hat die Landschaft längst nicht so geprägt wie in Deutschland. Im Ruhrgebiet würden ja ganze Flüsse rückwärts fließen, wenn Sie nicht regelmässig umgepumpt würden. Alleine die fehlende Lichtverschmutzung ermöglicht immer noch tiefe Naturerlebnisse, wie Sie in Deutschland selten zu finden sind. Und der Alltag auf dem Landsbygden (Siedlungen / Häuser auf dem Land) legt gewisse ökologische Verhaltensweisen einfach nahe (z.B. das Heizen mit Holz). Ökologischer EinkaufSchweden ist ein dünnbesiedeltes Land. In unserem Socken (entspricht etwa einer Gemeinde) kommen 4 Einwohner auf einen Quadratkilometer, und oft ist man froh, wenn es überhaupt einen Anbieter gibt. Die Recyclingkultur - oder besser: das Aufarbeiten handwerklicher Wertarbeit - hat in Schweden dank der steuerlichen Gleichbehandlung von Arbeit und Waren einen hohen Stellenwert. Dies macht z.B. die Beschaffung von Baustoffen für Ferienhäuser sehr leicht. Moderne ökologische Baustoffe sind schwer zu bekommen. Ökologisch angebaute Lebensmittel findet man in fast allen normalen Läden. Eine spezielle Bioladenkultur konnte sich nicht ausprägen. Reformhäuser (Hälsokost) haben sich in den letzten Jahren einen gewissen Stellenwert erobert. In vielen Städten gibt es im Sommer einen Bauernmarkt, wo Erzeuger ihre Waren direkt verkaufen. Wirklich ökologisch im Sinne von angepasst an die Lebenslage ist hier eher der direkte Erwerb von Garten- und Tierprodukten frisch vom Hof. Es gibt im Sommer in Touristengebieten eine Vielzahl von Anbietern, die ihre Produkte (von Honig bis Sanddornsaft) an unbemannten Ständen vor ihrem Hof verkaufen - spannend und lecker. Daneben sind das Sammeln von Pilzen und Beeren, Jagd und Angeln hier als ganz gewöhnliche Hobbies bei vielen Schweden verbreitet. Selbstgemachter Holunderblütensirup oder Johannisbeerkräm sind Dinge, die die meisten (jungen) Schweden von ihrer Oma beziehen... Links und Hinweise zum Weiterlesen:www.mjv.se
Miljöförbundet Jordens Vänner www.snf.se
Svenska Naturskydssföreningen www.faltbiologerna.se www.naturvardsverket.se www.alternativ.nu www.taigarescue.org www.antroposofi.info www.krav.se |
Aktivitäten in OstsmålandLand und Leute
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Diese Seite ist Teil eines
sozial-ökologischen Projekts in Småland.
Projekt-E, Rönnberga Ålhult, 59094 Blackstad, Schweden, www.appelkullen.org |
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update:
21.3.2006
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