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Die Pizzaria am Torget in Gamleby hebt sich deutlich von den sonstigen Pizzarien in der Gegend ab. Die Qualität ist gut, highlights sind Pizzas mit Oliven und in dem ehemaligen Bankraum gibt es eine nette, ungezwungene Atmosphäre. Preislich nicht viel teuer als die “Standartpizzaria”.

Absehen sollte man von den Salaten.  Sie lohnen sich einfach nicht und sind überteuert.

Eines der besseren Mittagsbüfets in Vimmerby bietet das thai/chinarestaurang am Stora Torget – direkt neben der Turistinformation – an. Ist man erstmal durch das recht unansehliche Treppenhaus nach oben gegangen, findet man ein Lokal mit einer durchaus netten Atmosphäre.

Mittags werden für 85 SEK ein recht reichhaltiges Angebot gemacht – zu dem auch schwedische “Hausmannskost”gerichte gehören. Meistens gibt es zwei Hausmannkostgerichte und 4 Chinagerichte zur Auswahl.

Das Shushi Bufett steht daneben und ist im Preis inbegriffen, hat jedoch oft erhebliche “Auffüllprobleme” so dass man das recht leckere Shushi nur als “Bon-Bon” verwenden kann.

Ein Getränk und Salat ist wie immer im Preis inbegriffen.

In Vimmerby bietet die Pizzaria “Salom” zwischen dem grossen Platz und der Kirche neben dem normalen Angebot auch zwei Buffetts an – und zwar während der ganzen Öffnungszeiten. Mit 75 SEK sind diese auch sehr preiswert.

Eines ist ein Taccobuffett, das andere nennt sich “Salatbuffett”. Am Salatbuffett findet sich alles – ausser eine üppige Auswahl verschiedener Salate. Mit Schinken, verschiedenen Käsen, eingelegten Tomaten, Krabben, Hähnchenfleisch, Eiern wäre wohl der Begriff Anti-Pastibufett passender.  Preiswert satt wird man.

Restaurang “Ginger”

Mag mans asatisch und Sushi kann man sich in Västervik beim Kino an einem “asatischen Superbuffett” für unter 100 SEK sattessen – auch Abends.

Am Buffett wird man fündig, das Sushi ist ganz in Ordnung und auch die Getränke sind nicht überteuert. Ein guter Tipp.

Sattwerden in Gamleby

In Gamleby hat die Bowlingbahn ein Monopol auf ein typisches Mittagsbuffett.  Die Bowlingbahn liegt im Industriegebiet neben den Lokalen der Kunskapsschule und unter einer Turnhalle.

Hat man dorthin gefunden gibt es zwei – meistens eher einfache – Hausmannskostgerichte, ein okayes Salatbuffett und einige “Wochenalternativgerichte” recht preiswert.

Restaurang Hjorten

Liegt nördlich von Västervik an der E22. Sieht von außen aus, wie ein sehr häßlicher Betongklotz, ist von innen aber recht angenehm gestaltet.

Da es eine “Raststätte” ist, gibt’s auch Samstag und Sonntag ein gutes Buffet – vorausgesetzt, man geht durch die richtige Türe zum Bufett.  Eine weniger empfehlenswerte Cafeteria im selben Gebäude).

Drinnen gibt es eines der reichhaltigsten Lunchbufetts in der Region überhaupt – oft mit klassischer Hausmannskost. Neben dem reichhaltigen Salatbuffet, Getränkebuffett, Nachtisch, Kaffee sind ein Fisch- und ein Fleischgericht Standard mit reichhaltigen Beilagen (Gemüse, 3 verschiedene Kartoffelgerichte, einer superleckeren Paj) Standard. Für Vegetarier gibt’s oft Gemüsebacklinge oder vegetarische „Pytt i Panna“ – nicht gerade ein kulinarischen Highlight, aber okay – und am Buffett wird auch der Vegetarier oft fündig.

Leider hat das Restaurang ausserhalb der Hochsaison nicht immer regelmässig geöffnet. Ob es offen hat, erkennt man aber leicht an den Hinweisschildern.

In Småland gibt es ein ganzes Netzwerk sogenannter “Låglandsleden”. Diese gut markierten Wege haben oft einfache Übernachtungsplätze und schlängeln sich durch eine abwechslungsreise Landschaft.

Übernachten kann man in den meisten Wanderwegen in einfachen Windschützen – also kleinen Blockhüttchen mit 3 Wänden und Dach, die oft an schönen Stellen gelegen sind und kann so mit relativ leichtem Rucksack (ohne Zelt) wandern.

Der Tjustleden ist einer davon und zieht sich durch die gesammte Västerviks Kommune. Im Süden beginnt er in Mörtfors (Anschluß an den Ostkustleden, von hier über den Lönnebergaleden an den Höglandsleden usw.) und endet nach 9 Etappen in Ukna (mit Anschluss an den Östergötlandsleden).Verschiedene Anschluss- und Rundwege, die in den Tjustleden integriert sind, machen es nicht immer leicht, ihm zu folgen. Die Etappe 6 des Tjustleden geht keine 2 km von Ålhult entfernt im Wald vorbei, und am Sixgöl ist einer seiner Rastplätze. Die Etappen im Einzelnen:

  • Etappe 1 Mörtfors – Getterum- Getgölen, 19 km
  • Etappe 2 Getgölen – Hjorted – Svarteström (Nähe Ankarsrum), 18 km. Geht man die Ankarsrumschlinge weiter, kann man in Ankarsrum Lebensmittel einkaufen (hin + zurück 12 km). In Ankarsrum regelmässige und gute Busverbindungen.
  • Etappe 3 Svarteström – Lunds by – Mjösjön, ca 20 km. Der Weg kommt in Lunds By an der E22 vorbei, wo es verschiedene andere Rundwege gibt.
  • Etappe 4: Mjösjön – Hjorten – Rönsfall ca. 12 km. Anschlussmöglichkeit nach Västervik (8km) über Marsbäcken und weiter zum Nordkrankenhaus und Zentrum.
  • Etappe 5: Törnsfall – Almvik- Hallingeberg, ca. 21 km, in Almvik am Meer, Ziegeleimuseum, Laden, Busverbindung und Café, dann Richtung Landesinnere.
  • Etappe 6: Hallingeberg – Karrum – Sixgöl – Odensvi, 21 km. Unsere Hausetappe mit dem Sixgöl in der Mitte. Geht man den kleinen Umweg über Odensvi, hat man die Möglichkeit zum Duschen und Lebensmitteleinkauf. Übernachtungsstelle außerhalb von Odensvi.
  • Etappe 7: Odensvi – Dalhem- Björndalen, ca. 20 km. Es gibt gleich zwei Anschlusswege: einen zum Holmsjödeden und einen zum Riseboleden.
  • Etappe 8: Björndalen – Möckelhult – Lermon ca. 15 km, Anschlußweg nach Överum, hier Busverbindungen und Einkaufsmöglichkeiten.
  • Etappe 9: Lermon – Kolse

 

Der Schwedenradweg betreut von der “schwedischen Radfahrergesellschaft” streckt sich im Prinzip von Trelleborg im Süden bis Karesuando im Norden von Schweden (Kartenbild als PDF).

Verschiedene Anschlußwege und Verästelungen führen dazu, dass es im Süden verschiedene Sverigeleden gibt. Auf dem Sverigeleden kann man von Malmö aus nach VImmerby und weiter nach Linköping fahren. Etwas nördlich von uns hat er einen kurzen Abstecher nach Lofthammar, der den Sverigeleden mit der Kustlinien verbindet.

Durch den Schwedenradweg steht ein wunderschönen Tourradweg von Trelleborg zur Verfügung. Er ist nicht auf schnellstes Vorankommen, sondern auf die schönste und radelfreundlichste Strecke ausgelegt und daher viel auf kleinen hübschen Nebenstraßen mit viel Landschaft geführt.

Der Schwedenradweg führt auch in Vimmerby vorbei.

Fähren über Nacht

Fast einen ganzen Urlaubstag gewinnt man, wenn man längere Zeit zu Wasser verbringt. Die Kabinenenpreise sind sowieso fast immer billiger als eine Nacht im Hotel – und erstaunlicherweise schafft man es oft sogar mit Kabine unter den Preisen der Kurzstreckenfähren plus Benzingeld für den Sprit durch Dänemark zu bleiben und spart so Nerv und Geld. Ausgefuxte Sparfüchse mit viel Zeit nehmen die Tagesabfahrten, dass sind definitiv die preiswerteste Gelegenheit nach Schweden zu kommen.

Hier eine kurze Darstellung der Möglichkeiten – ich beginne mit der besten:

Finnlines fährt die Strecke Lübeck – Malmö mehrfach am Tag. Der Bordservice ist nicht berauschend, aber gut (kostenlose Spaabteilung, Restaurants mit preiswerten Frühstück- und Abendbufett) – und die Preise sind absolut konkurenzfähig – wenn man sich denn die Mühe macht, die Preisliste zu lesen und dann zu versuchen, den Preis im Onlinebuchungstool zu kriegen. Die Buchung ist nicht sehr ausgereift – ein Anruf beim Buchungsbüro oder Hafen löst alle Probleme, die Gesellschaft ist deutlich serviceorientierter als die holprige Webseite vermuten lässt.

Die TT-Line fährt sowohl die Strecke Travemünde (bei Lübeck) als auch Rostock – Trelleborg (bei Malmö) und hat ein ausgebufftes Buchungs- und Preissystem. An Bord hat man andauernt das Gefühl, dass alle Mitarbeiter darauf trainiert wurden, ja nicht zuviel zu geben. Besonders auf den “Multicarriern” ist das Restaurang der Abschuss der kundenunfreundlichen Unübersichtlichkeit, lediglich das – im Vergleich zur Konkurenz teure – Frühstücksbuffet kann sich sehen lassen. Obwohl viel mehr Imagebilder zu sehen ist das Programm auch nicht deutlich besser als bei der Konkurenz. Preistipp: sind die 17 Uhr Abfahrten, die nach als Tagesabfahrt zählen und daher unglaublich billige Kabninen haben.

Die Stenaline hat viele “Mittelstreckenfähren” die zwar gelegentlich äusserst preiswert sind, aber nur Sinn machen wenn man in Dänemark etwas zu tun hat oder sich gerne Dänemark anschaut. Ausserdem betreibt Sie noch die Linie Kiel- Göteborg die fast Kreuzfahrtflair hat – und deren Preise so gut wie garnicht vorhersagen kann. Findet man einen billiges Angebot kann dies zu den besten gehören. Aber immer nachschauen – kann sein, dass ein Angebot wie 100 Euro für Kabine, Auto und Person an bestimmten Tagen das 5 fache kostet.

Flugplätze in Småland

Småland liegt mittendrinn in Schweden und die Anreisemöglichkeiten zu Flugplätzen sind vielfältig:

  • Stockholm Skavsta liegt in Nyköping recht weit südlich von Stockholm – und damit in die richtige Richtung. Der Flugplatz hat ein sehr grosses Angebot an preiswerten Linienflügen. Für die Weiterfahrt an die Ostküste empfehlen sich zahlreiche Busfirmen und es gibt Bahnverbindungen.
  • Stockholm Arlanda ist der internationale “Hauptverkehrsflugplatz” von Schweden. Arlanda liegt jedoch im Norden von Stockholm und daher wesentlich ungünstiger als Skavsta.
  • Auch die Flughäfen von Göteborg – der ausserhalb gelegene internationale Flughafen “Landvetter” und der näher an der Stadt gelegene “Billigflughafen” City eignen sich bei preiswerten Flugverbindungen gut und sind auch nicht umständlicher zu erreichen als Stockholm Arlanda.

Eher regionale Bedeutung haben die Flughäfen vieler Mittelstädte. Bei einem Umsteigen in Kobenhagen oder Stockholm bieten Sie allerdings oft die kürzeste Reisezeit:

  • Linköping und Norrköping liegen jeweils am Nordrand von Smaland und unterhalten kleine, gut funktionierende Flughäfen mit Verbindungen nach Stockholm, Kobenhagen und Amsterdam (KLM).
  • Jönköping bietet nur innerschwedische Flugverbindungen.
  • Der Flugplatz von Växsjö hat mit seiner Ryanairverbindung nach Düsseldorf Weeze im Sommer eine gewisse Bedeutung. Weiterreise per Bahn oder ÖPNV nach Hultsfred / Vimmerby.

Für die einen ist es ein Geheimtipp – für die anderen ein ungeeignetes Kanugewässer. Der Oberlauf des Stångans ist ein recht kleiner Fluss der einen durch eine herrliche Natur leitet. Allerdings beläd man das Boot besser nicht zu stark, so dass es bei Untiefen keine Schwierigkeiten macht und man an Umtragestellen sich keine Rückenschmerzen zuzieht.

Stångån ist ein nicht sehr grosser Fluß, der zu einer Kanuroute ausgebaut ist. Die Tour ist in der kartografisch sehr gut gemachten Landkarte der Vimmerby Kommun eingezeichnet (allerdings ohne Umtragestellen) und außerdem auf der Übersichtskarte “Wasserwege für Kanufahrer im Gebiet Svartå – Stångå – Uknadalen” enthalten.

Die Tour kann je nach Wasserstand im kleinen Osjön beginnen, der an der Strasse zwischen Vimmerby und Ydrefors liegt. Der Zugang zum Einsetzplatz an dessen Westufer ist mit kleinen Symbolen bezeichnet – leider wird an aus der Landkarte nicht so richtig schlau, wo Einsetzplatz denn nun liegt.

Von hier aus geht es immer flußabwärts. Auf dem Fluß kann man sich nicht verfahren. Man muss bis Storebro einmal 10 Meter und einmal hundert Meter umtragen. Kurz vor Storebro weitet sich der Stångån zu einem kleinen See. In Storebro umträgt man 100 Meter, um schließlich nach Vimmerby zu gelangen.

Von hier aus kann man weiter in den See Krön fahren, der allerdings gross ist und hat das Wasserwandergebiet Stangå / Svartä und Unkadalen erreicht. Hat man den grossen, fürs Paddeln eher unangenehmen See durchfahren, folgt noch eine angenehmere, kleine Passage in den See Juttern, an dessen Nordende man wieder in eine kleine Passage einfährt, 200 Meter umträgt und in Horn ist.

Horns Campingplatz ist ein schönes Ziel kurz vor der Einfahrt in die grossen Seen und man kann den Campingplatz durch seine Badestelle mit Sprungturm nicht übersehen.

Die Kanuroute der Västerviks Kommun führt über recht kleine Seen und Kanäle bis in die Ostsee. Gemütlich in vier Tagen zu machen.

Mit Kanutouren auf grossen deutschen Flüssen wie der Wesen hat das Kanufahren in schweden wenig gemeinsam. Die Boote sollten leicht beladen sein und man fährt viel über kleine, stille Flüsschen die sich oft mit mit mittleren Seen abwechseln.

Die Touren sind selten richtig “ausgeräumt” so dass man sich oft einen Weg durch Schilf oder kleinere Untiefen bahnen muss.

Bei dieser Tour die in Smitterstad beginnt gibt es  einen kleinen, aber sehr preiswerten und persönlichen Kanuverleiher. Daher kann man daher sicher sein, die wunderschöne Natur auch genießen zu können. Die gesamte Tour dauert etwa vier Tage. Auf der ersten Hälfte der Fahrt bis Ankarsrum befinden sich keinerlei Umtragestellen.

Eingezeichnet ist die Kanuroute in die kartografisch leider sehr schlecht gemachte Äventyrskarta Västervikskommun. Die Mitnahme einer guten (wasserdicht verpackten) Landkarte ist unbedingt empfehlenswert.

Die Tour beginnt in Smitterstad. Nachdem man sich am Lillesjö etwas eingefahren hat, kann man über ein schönes Kanalstückchen südlich in den Långrammen einfahren. Den schmalen See fährt man bis zum Südende und sucht hier den Ausgang zum Hallingebergfluss, der einen in den See Kogaren bringt. Gerade am Eingang ist der Fluss im Moment (Sommer 2012) total verschilft und man wird zu einigen hundert Meter Fahrt fast mitten durchs Schilf gezwungen. Je weiter man fährt, desto besser wirds allerdings.

Auf dem L-förmigen Kogaren hält man sich geradeaus und passiert kurz vor dessen Südende den Hummelstader Badeplatz. Hier ist es gestattet zu übernachten. Weiter geht es über einen neuen kleinen, schönen Kanalabschnitt der im Moment – bis auf den Eingang – gut ausgeräumt ist, bis nach Hummelstad, wo die Kanuroute die Strasse nach Blackstad kreuzt. Mit etwas Nachdenken ist hier ein Einsetzen möglich.

Von Hummelstad aus folgt man dem langen und recht schmalen nördlichen Långsjö und gelangt über eine Engstelle in den südlichen Langsjö. Hier befindet sich am linken Ufer ein weiterer Übernachtungsplatz mit Windschutz, Feuerstelle und Komposttoilette.

Auf dem gesamten Langsjö hält man sich weiterhin links und erreicht kurz nach der Unterquerung der Strasse 33 einen Seezipfel in Ankarsrum. Hier ist die erste Umtragestelle, leider 1 km quer durch den Ort. In Ankarsrum gibt es mehrere Lebensmittelläden, eine Pizzeria, Apotheke, Ärzte und gute Busverbindungen.

Hat man die Umtragestelle vom Langsjön in den Hällsjön bewältig, fährt man sich rechts haltend weiter und über einen Flußabschnitt weiter in den Lilla Flugen, auf dem man sich links hält und nach Svarteström kommt. Hier muß am Kraftwerk 600 Meter umtragen werden. Hier gibt es auch eine Übernachtungssstelle mit Feuerplatz.

Von hier aus geht es nun über den Strora Flugen, den Tuvgölen und den Botarpsträm, die wieder durch mehrere Flußabschnitte verbunden sind, weiter. Am linken Ufer des Botorpström, nahe der Unterquerung der E 22, liegt am linken Flußufer wieder eine Übernachtungsstelle, wo man die Boote 15 Meter über eine Untiefe lupfen sollte.

Gleich danach kommt man nach Botorp, wo die Boote 200 Meter zu umtragen sind. Über einen kleinen Flußabschnitt gehts weiter, man überquert den See Maren und muß im Flußabschnitt bei Rössle / Brunnsödie Boote nochmals 20 Meter umtragen. Hier kommt man in den Alsjö, muss die Boote 400 Meter um ein Kraftwerk herumtragen um nach einer kurzen Seepassage in Skaftet die Küste zu erreichen. Nach einer Umtragung von 250 Metern ist man in der Ostsee und kann die Fahrt Richtung Västervik oder Gunnebo über kleine Fjorde fortsetzen.

Tanken rund um Odensvi

Rund um Odensvi gibt es nur Tankstellen der Marke QSTAR, einer Ölfirma aus Linköping, die auf dem l<and kleinere Stationsen betreibt. Mit Bargeld kann man hier garnicht tanken.

Ohne Krditkarte (oft auch EC Karte) ist man also aufgeschmissen. In Blackstad,und Hycklinge bietet die Marke nur Benzin und Diesel an. In Hycklinge hgeht es zudem nur während der nicht gerade grandiosen Öffungszieten des kleinen Lädchens zu tanken. Das grössteAngebot hat noch Horn.

Horns Campingsplatz ist ein Geheimtipp: Ein sehr preiswerter, aber schöner Campingplatz liegt direkt im Anschluss an das kleine Örtchen Horn. In Horn gibt es ein Cafe, dass auch einen Mittagstisch anbietet und einen ICA.

Der Campingplatz selbst liegt am Stångan und hat einen ausgesprochen schönen Badeplatz. Der Badeplatz ist gut ausgestattet – sogar mit Sprungturm und kann auch von nicht Gästen genutzt werden. Auf dem Platz gibt es ein Freizeitangebot (Minigolf, Tennis, Kanumiete fur 250 SEK /Tag) und in der Rezeption werden einfache Gerichte und Eis verkauft. Leider erreicht die Pächterin der Saison 2012 nicht ganz das Niveau Ihrer Vorgänger, was das Essen angeht.

Die sanitären Anlagen sind einfach, aber zweckmässig. Furs warme Duschen muss man 1 SEK pro Minute extra bezahlen. Ansonsten ist der Platz sehr preisgunstig: Der Stellplatz kostet 150 SEK, fuer Strom werden 50 SEK extra berechnet.

Dank seiner Lage ist er nicht so uberlaufen wie die Campingsplätze in Vimmerby und am Meer – beides erreicht man allerdings sehr schnell.

Gamleby heißt soviel wie “alte Siedlung” und ist tatsächlich der alte Siedlungsplatz von Västervik. Bis die Küstenbewohner weiter Richtung Meer zogen.

Der kleinere Ort hat eine beachtliche Menge Geschäfte und kann an einigen Ecken viel Atmosphäre entfalten: Von einem Felsen fällt es steil ab zum Gamlebyviken. Rund um den Marktplatz und auf der Anhöhe Richtung Folkshögskolan kann man richtig schöne Ecken entdecken. Gamleby ist heute ein bedeutender Ausbildungsstandort.

Rund um das “neue Zentrum” – das man nicht unbedingt schön finden muss – gibt es die meiste Infrastruktur: Von Geldautomat uber Gesundheitszentrum (Ärtzte und Zahnärtzte), den einzigen Lebensmittelladen und ein paar Imbissen.

Am alten Platz (gammla torget) gibt es die etwas empfehlenswerteren Restaurangs und von hier aus kann man durch einen schönen Park – fast – bis ans Meer flanieren.

Leider haben die Gamlebyer bisher sehr wenig aus Ihrer Lage direkt am Meer gemacht – von der Stadt aus erreicht man nur den verbauten Hafen. Schöner wirds wenn man auf die Anhöhe hinauffährt und auf den Aussichtsberg steigt – von hier aus hat man einen wunderbaren Blick.

Kustcamp Gamleby

Verwundernswet familär geht es beim Gamlebyer Campingsplatz zu. Die Anfahrt mitten durchs Industriegebiet irritiert zunächst, doch sobald man auf den Platz eingebogen ist, merkt man davon nichts mehr.

Der schöne, mit Kiefern bestande Platz hat ein gepflegten Badestrand (wie immer auch fur nicht Gäste zugänglich). Der Platz liegt auf einem kleinen Hugel, so dass sehr viele der Wohnwagenstellplätze direkte Aussicht aufs Meer haben.

Die sanitären Anlagen wirken relativ modern und sauber und am Kiosk kann man einfache Gerichte bestellen.

Bis zur Stadtmitte ist es allerdings ein Stuck zu Fuss. Preise in der Saison 2012: Stellplatz 220 SEK pro Tag, fur Strom 50 SEK extra.

Von der finnischen Grenze bis nach Ystad in Skåne führt ein markierter Radweg an der Küste entlang – mal direkt am Wasser, mal einige Kilometer im Landesinneren. Sightseeing in Küstenstädten und Baden im Meer sind auf dem Weg also gut möglich. Die Schnellstraße E22, die ebenfalls an der Küste entlangläuft, wird oft auf kleinen Wegen schleifenförmig umfahren.

Der Weg geht durch Västervik einsteigen und dem Weg wahlweise nach Norden oder Süden folgen. Leider sind die Broschüren vergriffen, aber man bekommt Kopien der Broschüre z.B. im Touristbüro in Västervik. Hat man einmal die Markierungen gefunden, kommt man gut auch ohne Tourbeschreibung weiter.

Hier findet man eine grobe Übersichtskarte im PDF Format. Die Schwedischen “Radfahrförderer” haben eine gute Karte zu verkaufen.

Etwas versteckt im Ort gibt es auch in Hycklinge einen Badeplatz – teilweise mit Blick auf Boote, da der See bereits an das Kindakanal Wassersystem angeschlossen ist (das die Ostsee mit dem Atlantik verbindet)

Einfach in dem kleinen Ort Hycklinge der Beschilderung folgen. Allerdings gibt es in der Umgebung schönere.

Hjorteds Mopedmuseum

Zwischen Vimmerby und Västervik gibt es ein kleines goldiges Motormuseum: Das Mopedmuseum das sich ganz der Geschichte des Mopeds verschrieben hat. Im Sommer täglich, ansonsten am Wochenende zwischen 11 und 17 Uhr geöffnet. http://www.veteranmoped.se/

Wer mit dem Fahrrad nach Schweden anreisen möchte ist im Normalfall mit der Kombination Bahn und Fähre gut bedient. Man vermeidet am besten die Fahrt durch Dänemark.

In den letzten Jahren haben sich in Schweden die Fahrradmitnahmemöglichkeiten sehr verbessert. Für die Inlandszüge gibt das zuständige Banverket eine Karte heraus (pdf-format), auf der die Linien in denen Fahrradmitnahme möglich ist, verzeichnet sind.

51 Badenplätze alleine in der Västervikskommune mit Fotos, GPS-Daten etc. dokumentiert – gewürtzt mit Beschreibungen der vorhanden Infrastruktur auf schwedisch. Das ganze wird auch noch übersichtlich auf einer Karte präsentiert – will man mehr eller meer?

Die Webseite erreicht man unter www.badguiden.se – ein muss für alle die die Badenmöglichkeiten auschecken wollen.

Cafeteria Langsjön

Etwas “eingeklemmt” zwischen Strasse, Rastplatz des Vägverkets und der Schmalspurbahn liegt die Cafeteria Langsjön. Hier gibt es klassische schwedische Hausmannskost und die üblichen Gerichte. Nicht sehr teuer, nicht sehr gut, insgesamt annehmbar.

Viele Klischees begleiten das Temeperaturgefälle in Schweden. Wer einen Hof kaufen möchte, für den kann es wichtig sein, sich ein objektiveres Bild von den Bodenverhältnissen zu verschaffen. Gerade Småland wird was das Klima angeht oft überschätzt – viele glauben, dass es nördlich kälter sein muß. Ein Blick auf die wachstumsrelevanten Temperaturzoneneinteilung zeigt, dass dies meistens nicht stimmt.

Genauere Informationen findet man zusammengestellt im “schwedischen Nationalatlas”. Hier kann man sich viele Infos in übersichtlichen Karten darstellen lassen. http://www.sna.se

Genauere Infos zu den landwirtschaftlichen Ertragsbedinungen liefert z.B. die Webseite “Bodeninfo” der schwedischen Lantbruksuniviersität – erreichbar unter http://www-markinfo.slu.se/

Wer noch mehr über Wetter und Klima wissen möchte, schaut am besten bei SMHI – dem schwedischen Wetterdienst nach. Hier gibt es unter anderem das “lilla väderboken” – eine übersichtliche Zusammenstellung der wichtigsten Klimadaten.

Was ist Wald wert?

Es gibt viele Angebote wo kleinere Resthöfe mit einigen Hektar Wald verkauft werden. Gerade weil man nicht der Willkür eines Grundbesitzers, der plötzlich abholzt und den ach so romatischen Fleck gründlich verändert ausgeliefert ist, kann es eine gute Idee sein, Wald mit zu erwerben.

Die Frage stellt sich nur: Wie kommt man auf einen ungefähren Wert des Waldes?

Anders als Weide und Acker wird Wald nicht in der “Grundfläche” sondern im Holzbestand gemessen. Bei den meisten Höfen findet sich ein sogenannter Skogsbruksplan in dem eine Angabe zum Holzbestand in m³ zu finden ist.

Die Messungen beruhen auf Stichproben, bei der nur Bäume einer gewissen Dicke gerechnet werden. Der LRF gibt publiziert regelmässig Mittelpreise eingeteilt in die Regionen Götaland, Svealand und Norden. Die Preise liegen in Götaland rund 480 SEK / m³, in Svealand rund 380 SEK / m³ und im Norden bei ca. 220 SEK / m³.

Multipliziert man den angegebenen Vorrat mit den Durchschnittspreisen erhält man eine sehr ungefähre Vorstellung, was der Wald wert sein könnte.

Natürlich spielen bei der Wertsetzung des Waldes viele weitere Faktoren eine Rolle: Wie hoch ist die Bonität (also der jährliche Zuwachs)? Handelt es sich um Jungwald – oder gibt es in den nächsten Jahren Möglichkeiten “zu ernten”? Wie gut ist das Waldstück erschlossen?

Handelt es sich um grössere Investitionsobjekte ist es also auf jeden Fall sinnvoll, ein genaueres Wertgutachten erstellen zu lassen. Bei einigen wenigen Hektar ums Haus sind die persönlichen Wertschätzungen und die Marktlage wesentlich wichtiger.

Statistik und Information

Zahlen haben eine spezielle Magi – und sagen gleichzeitig weniger als man glaubt. Beispiel: Die statistisch dünnbesiedelte Torsbykommune hat eine klare Siedlungsstruktur entlang von zwei Tälern und ist damit wesentlich klarer gegliedert als so manche Gegend in Småland.

In Schweden stellt das statische Zentralbüro Daten zusammen – praktisch, wenn man z.B. Karten braucht, die die Kommunegliederung, Länseinteilung etc. erklären.

Aufgearbeitet findet sich die Datenmenge auch an andere Stelle im Internet. Der schwedische Nationalatlas hat die Daten übersichtlich in Karten zusammengestellt. Damit läßt sich so manches “zu kalt da oben” widerlegen und deutlich zeigen, dass Småland mit zu den kältesten Regionen in Schweden gehört. Schlimmer wird bis Sundsvall / Mora nicht…

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