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Die Kanuroute der Västerviks Kommun führt über recht kleine Seen und Kanäle bis in die Ostsee. Gemütlich in vier Tagen zu machen.

Mit Kanutouren auf grossen deutschen Flüssen wie der Wesen hat das Kanufahren in schweden wenig gemeinsam. Die Boote sollten leicht beladen sein und man fährt viel über kleine, stille Flüsschen die sich oft mit mit mittleren Seen abwechseln.

Die Touren sind selten richtig “ausgeräumt” so dass man sich oft einen Weg durch Schilf oder kleinere Untiefen bahnen muss.

Bei dieser Tour die in Smitterstad beginnt gibt es  einen kleinen, aber sehr preiswerten und persönlichen Kanuverleiher. Daher kann man daher sicher sein, die wunderschöne Natur auch genießen zu können. Die gesamte Tour dauert etwa vier Tage. Auf der ersten Hälfte der Fahrt bis Ankarsrum befinden sich keinerlei Umtragestellen.

Eingezeichnet ist die Kanuroute in die kartografisch leider sehr schlecht gemachte Äventyrskarta Västervikskommun. Die Mitnahme einer guten (wasserdicht verpackten) Landkarte ist unbedingt empfehlenswert.

Die Tour beginnt in Smitterstad. Nachdem man sich am Lillesjö etwas eingefahren hat, kann man über ein schönes Kanalstückchen südlich in den Långrammen einfahren. Den schmalen See fährt man bis zum Südende und sucht hier den Ausgang zum Hallingebergfluss, der einen in den See Kogaren bringt. Gerade am Eingang ist der Fluss im Moment (Sommer 2012) total verschilft und man wird zu einigen hundert Meter Fahrt fast mitten durchs Schilf gezwungen. Je weiter man fährt, desto besser wirds allerdings.

Auf dem L-förmigen Kogaren hält man sich geradeaus und passiert kurz vor dessen Südende den Hummelstader Badeplatz. Hier ist es gestattet zu übernachten. Weiter geht es über einen neuen kleinen, schönen Kanalabschnitt der im Moment – bis auf den Eingang – gut ausgeräumt ist, bis nach Hummelstad, wo die Kanuroute die Strasse nach Blackstad kreuzt. Mit etwas Nachdenken ist hier ein Einsetzen möglich.

Von Hummelstad aus folgt man dem langen und recht schmalen nördlichen Långsjö und gelangt über eine Engstelle in den südlichen Langsjö. Hier befindet sich am linken Ufer ein weiterer Übernachtungsplatz mit Windschutz, Feuerstelle und Komposttoilette.

Auf dem gesamten Langsjö hält man sich weiterhin links und erreicht kurz nach der Unterquerung der Strasse 33 einen Seezipfel in Ankarsrum. Hier ist die erste Umtragestelle, leider 1 km quer durch den Ort. In Ankarsrum gibt es mehrere Lebensmittelläden, eine Pizzeria, Apotheke, Ärzte und gute Busverbindungen.

Hat man die Umtragestelle vom Langsjön in den Hällsjön bewältig, fährt man sich rechts haltend weiter und über einen Flußabschnitt weiter in den Lilla Flugen, auf dem man sich links hält und nach Svarteström kommt. Hier muß am Kraftwerk 600 Meter umtragen werden. Hier gibt es auch eine Übernachtungssstelle mit Feuerplatz.

Von hier aus geht es nun über den Strora Flugen, den Tuvgölen und den Botarpsträm, die wieder durch mehrere Flußabschnitte verbunden sind, weiter. Am linken Ufer des Botorpström, nahe der Unterquerung der E 22, liegt am linken Flußufer wieder eine Übernachtungsstelle, wo man die Boote 15 Meter über eine Untiefe lupfen sollte.

Gleich danach kommt man nach Botorp, wo die Boote 200 Meter zu umtragen sind. Über einen kleinen Flußabschnitt gehts weiter, man überquert den See Maren und muß im Flußabschnitt bei Rössle / Brunnsödie Boote nochmals 20 Meter umtragen. Hier kommt man in den Alsjö, muss die Boote 400 Meter um ein Kraftwerk herumtragen um nach einer kurzen Seepassage in Skaftet die Küste zu erreichen. Nach einer Umtragung von 250 Metern ist man in der Ostsee und kann die Fahrt Richtung Västervik oder Gunnebo über kleine Fjorde fortsetzen.

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